Fit machen für die Digitalisierung

Foto mit lernendem Mitarbeiter am Laptop, der sich Notizen macht

Wenn die Kompetenzen der digitalisierten Arbeitswelt identifizert sind, ist der nächste Schritt zu fragen: Wie können wir unsere Mitarbeitenden dafür fit machen? Die Antwort lautet: mit individualisierten Lernpfaden. Diese werden aus Lernmodulen zusammengestellt.

Online Kurs: Do it right! – In vier Schritten zur erfolgreichen online Moderation

Erleben Sie manchmal frustrierende und langweilige online Meetings, die nicht alle Teilnehmenden mitnehmen? Dagegen können Sie etwas tun: der online Kurs „Do it right“ führt Sie in vier Schritten zur erfolgreichen online Moderation.

  • Worum geht es? Die Digitalisierung führt zu vielen Veränderungen bei der Arbeit. Damit Schritt zu halten, ist gar nicht so einfach, denn es sind zahlreiche neue Kompetenzen gefragt. Dazu gehört auch, wie man online Meetings erfolgreich und zielführend moderiert. Fragen Sie sich, wie man alle Teilnehmenden aktiv beteiligt, mit schwierigen Situationen im Meeting umgeht und Missverständnisse vermeidet? Genau das erfahren Sie in diesem online Kurs!
  • Was macht diesen online Kurs besonders? Der Kurs ist in vier kurze und unterhaltsame Lerneinheiten aufgeteilt, die wissenschaftlich fundiert sind:
  • Wer kann teilnehmen? Alle berufstätigen Personen, die sich für das Thema interessieren.
  • Wie läuft es ab? Sie erhalten Zugang zu einem online Lernangebot, das Sie in Ihrem Tempo selbstständig bearbeiten können (planen Sie sich ca. 45 Minuten bis eine Stunde für den gesamten online Kurs ein). Sie können nach Abschluss des Kurses ein Zertifikat erhalten und sich zudem alle Inhalte in Kurzform herunterladen.
  • Geräte: Das Lernangebot ist browserbasiert und kann von Laptop/Computer abgerufen werden. Die Lernmaterialien enthalten Videos – je nach Lernort ist ein Kopfhörer hilfreich.
  • Teilnahmegebühren: Die Teilnahme ist kostenfrei, da der Kurs innerhalb des BMBF-Forschungsprojektes LidA entwickelt wurde und erprobt wird.
  • Wie kann ich teilnehmen? Sie melden sich an, indem Sie auf den folgenden Link klicken und die vorformulierte E-Mail an uns abschicken (oder ein Mail schreiben an projekt-lida@uni-ulm.de)
    Sie werden mit einem codierten Benutzernamen als Teilnehmender zur ILIAS-Lernplattform hinzugefügt – dabei bitten wir Sie um etwas Geduld, weil dieser Vorgang einzeln und per Hand abläuft und je nach Nachfrage etwas dauern kann. Danach verschickt das ILIAS-System Ihnen automatisiert die Zugangsdaten.

Zugang anfordern

  • Kontakt für weitere Informationen: Anne Kittel, Universität Ulm, Mail: anne.kittel@uni-ulm.de

Digitales Training: Machen Sie sich fit für den digitalen Wandel

Ein Training für neue Wege zum Ziel

Einen Monat lang begleitet Sie das Training
– das Ziel: werden Sie fit für den digitalen Wandel

  • Worum geht es? Digitalisierung führt zu vielen Veränderungen bei der Arbeit. Um damit Schritt zu halten, ist es zentral sich beim Arbeiten selbst weiterzuentwickeln und innovative Wege zum Ziel zu gehen. Dabei unterstützt Sie dieses Training.
  • Wer kann teilnehmen? Alle berufstätigen Personen, die sich für das Thema interessieren.
  • Wie läuft es ab? Sie bearbeiten über einen Zeitraum von einem Monat Trainingsinhalte: Nach einer Einführung (ca. 20-30 Minuten) erhalten Sie einen Monat lang, zwei Mal die Woche eine E-Mail mit dem nächsten Trainingsinhalt, der 5-10 Minuten dauert – passgenau für Ihren Arbeitsalltag. Sie können nach Abschluss des Trainings ein Zertifikat erhalten.
  • PC oder Mobile: Das Lernangebot ist browserbasiert und kann über Computer (empfohlen) und mobile Geräte abgerufen werden.
  • Teilnahmegebühren: Die Teilnahme ist kostenfrei, da der Kurs innerhalb des BMBF-Forschungsprojektes LidA entwickelt wurde und erprobt wird.
  • Kontakt: Anne Kittel, Universität Ulm, Mail: anne.kittel@uni-ulm.de

Hier geht es zum Training.

Kompakt Online-Workshop: Fit für die Digitalisierung 5-in-1

Ein Werkzeugkoffer für den erfolgreichen Umgang mit immer schnelleren Veränderungen am Arbeitsplatz

Befüllen Sie Ihren Digitalisierungs-Werkzeugkoffer mithilfe fünf vielfältiger Lernangebote.

-> Kurs ist abgeschlossen – danke für die Teilnahme

  • Worum geht es? Die Digitalisierung führt zu vielen Veränderungen bei der Arbeit. Damit Schritt zu halten, ist gar nicht so einfach, da viele zahlreiche neue Kompetenzen gefragt sind. Wie gehe ich mit den Herausforderungen des digitalen Wandels um? Wieso ist es gerade jetzt so wichtig, sich Wissen und Können selbstständig anzueignen und sich darüber auszutauschen? Wie kann ich trotz Home-Office nach dem Arbeiten abschalten? Dieser Online-Workshop unterstützt Sie dabei, den Fragen weiter auf den Grund zu gehen, sodass Sie künftig noch besser auf Veränderungen am Arbeitsplatz reagieren können.
  • Was macht diesen Online-Workshop besonders? Er kombiniert fünf Lernangebote aus fünf Kompetenzbereichen. Sie erhalten in kurzer Zeit eine Übersicht über die wichtigsten Inhalte zu den folgenden Workshop-Themen (siehe Graphik):
  • Wer konnte teilnehmen? Alle berufstätigen Personen, die sich für das Thema interessieren.
  • Wie lief es ab? Das Lernangebot konnte im eignenen Tempo selbstständig bearbeitet werden (Dauer: ca. 3 Stunden für den gesamten Online-Workshop). Das Lernangebot konnte jederzeit unterbrochen und an derselben Stelle wieder fortgesetzt werden. Nach Abschluss des Trainings konnten Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Zertifikat erhalten und sich zudem alle Inhalte in Kurzform herunterladen.
  • Geräte: Das Lernangebot war browserbasiert und konnte vom Laptop / Computer abgerufen werden. Die Lernmaterialien enthielten Videos – je nach Lernort war ein Kopfhörer hilfreich.
  • Teilnahmegebühren: Die Teilnahme war kostenfrei, da der Kurs innerhalb des BMBF-Forschungsprojektes LidA entwickelt und erprobt wurde.

Weitere Infos: Anne Kittel, Universität Ulm, Mail: anne.kittel@uni-ulm.de

Crashkurs Lernstrategien – abgeschlossen

Danke für die Teilnahme

  • Worum ging es? Digitalisierung führt zu vielen Veränderungen beim Lernen. Um damit Schritt zu halten, ist eine Fähigkeit zentral: Sich Wissen und Können selbstständig anzueignen, also Selbstlernkompetenz.
  • Wer konnte teilnehmen? Studierende ab dem 1. Semester, die sich für das Thema interessieren.
  • Wie lief es ab? Ihr bearbeitet einen Workshop, der in 3 Module aufgeteilt ist. Ein Modul dauert jeweils ca. 5-10 Minuten.
  • Dauer: Der gesamte Workshop dauerte etwa 45 – 60 Minuten.
  • Vertraulichkeit: Eure Daten sind selbstverständlich vertraulich und werden nur in pseudonymisierter Form genutzt.
  • Teilnahmegebühren: Die Teilnahme war kostenfrei, da der Kurs innerhalb des BMBF-Forschungsprojektes LidA entwickelt wurde und erprobt wird.
  • Vergütung: Psychologiestudierende der Universität Ulm erhielten für die Teilnahme VPN.
  • PC oder Mobile: Das Lernangebot war browserbasiert und konnte über Computer (empfohlen) und mobile Geräte abgerufen werden.

Onlinekurs: Fit für die Digitalisierung

Vier Module – ein Ziel: macht euch lernfit
  • Worum geht es? Digitalisierung führt zu vielen Veränderungen bei der Arbeit. Um damit Schritt zu halten, ist eine Fähigkeit zentral: sich Wissen und Können selbstständig anzueignen, also Selbstlernkompetenz.
  • Wer konnte teilnehmen? Alle berufstätigen Personen, die sich für das Thema interessieren.
  • Wie lief es ab? Über einen Zeitraum von 3-4 Wochen wurden 4 Online-Module bearbeitet, die insgesamt ca. 4 Stunden dauerten.
  • Teilnahmegebühren: Die Teilnahme war kostenfrei, da der Kurs innerhalb des BMBF-Forschungsprojektes LidA entwickelt und erprobt wurde.

Selbstregulation beim Lernen im Arbeitskontext

Self-Regulation in Informal Workplace Learning: Influence of Organizational Learning Culture and Job Characteristics

Der Beitrag „Kittel, A. F., Kunz, R. A., & Seufert, T. (2021). Self-Regulation in Informal Workplace Learning: Influence of Organizational Learning Culture and Job Characteristics. Frontiers in psychology12, 688″
untersucht Selbstlernkompetenz im informellen Arbeitskontext in einer Studie mit 170 Beschäftigten aus diversen Unternehmen.

Durch den digitalen Wandel gibt es zunehmende Veränderungen. Um mit diesen Schritt zu halten, ist informelles Lernen am Arbeitsplatz zentral.

Selbstlernkompetenz notwendig

Für erfolgreiches informelles Lernen ist Selbstlernkompetenz notwendig. Jedoch beziehen sich die häufig genutzten Theoriemodelle des selbstregulierten Lernens auf die Schule oder andere formelle Lernsituationen, sodass die Frage resultiert, ob diese auf das informelle Arbeitsplatzlernen übertragen werden können?

  • Die Ergebnisse zeigen, dass Theoriemodelle des selbstregulierten Lernens teilweise in das informelle Arbeitsplatzlernen übertragen werden können. Organisationsstrategien ließen sich jedoch nicht übertragen. Dabei ging eine höhere Motivation mit mehr Selbstlernkompetenz einher.
  • Es ist empfehlenswert, den Beschäftigen Trainingsmöglichkeiten zur Selbstlernkompetenz aufzuzeigen, z. B. als Training oder integriert in ihren Arbeitskontext.
Abb. verfügbar unter: https://www.frontiersin.org/files/Articles/643748/fpsyg-12-643748-HTML-r1/image_m/fpsyg-12-643748-g001.jpg

Einfluss von Lernkultur, Automonie, Feedback

Zudem ist eine Besonderheit des Arbeitsplatzlernens, dass es jeweils im Rahmen der jeweiligen Arbeit und des Unternehmens erfolgt. Deswegen untersucht der Artikel den Einfluss von Kontextfaktoren auf Selbstlernkompetenz. Untersucht werden die organisationale Lernkultur oder Jobcharakteristiken, wie Autonomie oder Feedback.

  • Die Ergebnisse zeigen, dass die Lernkultur und die Jobcharakteristiken Autonomie und Feedback nur indirekt über die Motivation mit der Selbstlernkompetenz verbunden sind.
  • Somit kann die Gestaltung der Lernkultur und der Jobcharakteristiken Autonomie und Feedback den Beschäftigen nicht nur die erfolgreiche Aufgabenbewältigung ermöglichen, sondern sie motivieren, sich selbst weiterzuentwickeln und Schritt zu halten mit den zunehmenden Veränderungen durch den digitalen Wandel.
Abb. verfügbar unter: https://www.frontiersin.org/files/Articles/643748/fpsyg-12-643748-HTML-r1/image_m/fpsyg-12-643748-g003.jpg

Der Artikel kann abgerufen werden unter:
https://doi.org/10.3389/fpsyg.2021.643748

Kompetenznavigator

Foto von Kompass als Symbol für den LidA-Kompetenznavigator

Lernende wachen nicht morgens auf und befinden sich wie von Zauberhand auf dem perfekten Lernpfad, um im Beruf bestehen und weiterkommen zu können. Im Projekt LidA haben wir den Prozesse beschrieben, wie die Beteiligten auf Unternehmens- und Mitarbeiterseite gemeinsam den indiviuellen Lernpfad für die Mitarbeitenden auswählen. Diesen Prozess bezeichnen wir als Kompetenznavigator.

Kompetenzen

Foto von Stufen als Symbol für die Kompetenzstufen, die der Lerner erklimmt

Mitarbeitende können in die neuen Aufgaben der digitalisierten Arbeitswelt hineinwachsen, wenn sie individuelle Lernangebote erhalten. Das ist der Ausgangsgedanke von LidA. Zu Anfang steht aber die Frage: Welche Kompetenzen brauchen meine Mitarbeitenden und in welche Stufen kann ich diese einteilen?