Sprechtraining mit Timo Sämann

BeDien, unser Meta-Projekt, hat einen Fortbildungswunsch von uns umgesetzt: Input zum Einsprechen von Erklärvideos, um unsere LidA-Lernmodule ansprechend produzieren zu können.

Profisprecher Timo Sämann weihte uns am 17. Dezember 2020 in die Geheimnisse der Basis-Sprachtools ein: Stimmvolumen, Artikulation, Sinnschritte, Pausen, Betonungen und Sprechmelodie.

Wussten Sie zum Beispiel, wie Sie Ihren stimmlichen Heimathafen finden? Timo Sämann gibt den Tipp, einige Male Antworten zu brummen wie am Telefon: „mmh, ja, verstehe, mmh, okay“. Ergebnis wird sein, dass Ihre optimale Stimmlage tiefer ist, als Sie dachten!

Insgesamt hat uns der Online-Workshop motiviert, an der Optimierung unserer Erklärvideos zu arbeiten, und war somit ein voller Erfolg.

5. Konsortialtreffen

Gruppenbild der Teilnehmenden am Vormittag.

Das fünfte Konsortialtreffen fand am 12. November 2020 nicht wie geplant bei der Firma Mauser, sondern virtuell auf der Plattform von TriCAT Spaces statt. Gastgeber war TRUMPF Spaces – dafür sagen wir herzlich danke!

Der Vormittag war mit Berichten über den aktuellen Stand der verschiedenen Arbeitspakete gefüllt. Nachmittags gab es zwei Workshopgruppen:

  1. Betriebsrat: Was ist beim digitalen Lernen zu beachten, wenn es um Datenschutz und den Schutz von Mitarbeiterrechten geht?
  2. Self-Assessment: Diskussion von zwei Assessment-Journeys

Wir nahmen hilfreiche Hinweise mit, wie wir eine Handreichung für Betriebsräte zum E-Learning verfassen können und wie wir die Self-Assessment-Journey individuell gestalten können.

Insgesamt war es spannend, ein neues virtuelles Tool auszuprobieren. Teilnehmende, die nicht aktiv im LidA-Projekt mitarbeiten, meldeten zurück, dass sie sich Fotos von den Teilnehmenden gewünscht hätten: Die Plattform Tricat Spaces wird mit einem Avatar betreten. Dieser kann individualisiert und mit dem eigenen Namen versehen werden – ein reales Gesicht ist jedoch nicht dabei. Für die Workshops am Nachmittag bot die Plattform ein interaktives Erlebnis, das einem Treffen in Präsenz sehr nahe kam: Die Avatare sind vielseitig zur Bewegung im Raum oder der Ausführung von Gesten einsetzbar.

Nach dem Konsortialtreffen informeller Austausch auf der Terrasse.
Kompetenznavigator

Vorstellung des Kompetenzmodells bei der ILIAS Konferenz

Durch die Corona-Pandemie ist digitale Weiterbildung wichtiger als je zuvor. Aufgrund der aktuellen Situation wurde die diesjährige ILIAS Konferenz vollständig in den virtuellen Raum verlegt.

Im Rahmen der Konferenz wurde von Anne Kittel, Enrico Zenzen und Kristina Schaaff der im Rahmen des Projektes LidA entwickelte Kompetenznavigator vorgestellt. Über 100 interessierte Zuhörer waren in der virtuellen Session anwesend.

Weiterführende Informationen zum Kompetenznavigator sowie dem Kompetenzkatalog finden sich hier:

LidA bei F4dia

Screenshot aus TriCAT Spaces: Avatare beziehen Stellung
Screenshot: Die Teilnehmenden positionieren ihre Avatare

Donnerstag, 2. Juli 2020: Selbstlernkompetenz als eine wichtige Kompetenz der digitalisierten Arbeitswelt war Workshopthema im LidA-Beitrag beim F4dia-Modul von Trumpf. Anne Kittel und Anita Radi-Pentz, Universität Ulm gaben Input, wie Lernstrategien unterstützen können beim Anfangen, Verarbeiten und Dranbleiben. Und das vor, während und auch nach dem Lernen. Strategien dazu probierten die Teilnehmenden selbst aus bei der virtuellen Veranstaltung auf TriCAT Spaces. Der Screenshot zeigt die Einstiegsfrage: Wie und vom wem lernen Sie bei der Arbeit am meisten? Die meisten Avatare wurde positioniert auf den Antwortfeldern: beim Selber-Lernen und von Kolleginnen/Kollegen. Wie die Fähigkeit zum Selberlernen gestärkt werden kann, ebenso das informelle Lernen im Kollegenkreis – das sind zentrale Fragestellungen, für die das Projekt LidA Antworten sucht.

Onlinekurs: Fit für die Digitalisierung

Vier Module – ein Ziel: macht euch lernfit
  • Worum geht es? Digitalisierung führt zu vielen Veränderungen bei der Arbeit. Um damit Schritt zu halten, ist eine Fähigkeit zentral: sich Wissen und Können selbstständig anzueignen, also Selbstlernkompetenz.
  • Wer kann teilnehmen? Alle berufstätigen Personen, die sich für das Thema interessieren. Der erste Durchgang ist abgeschlossen. Für den aktuellen Durchgang können Sie sich jederzeit unter projekt-lida@uni-ulm.de anmelden.
  • Wie läuft es ab? Sie bearbeiten über einen Zeitraum von 3-4 Wochen 4 Online-Module, die insgesamt ca. 4 Stunden dauern.
  • Teilnahmegebühren: Die Teilnahme ist kostenfrei, da der Kurs innerhalb des BMBF-Forschungsprojektes LidA entwickelt wurde und erprobt wird.

Onlinekurs: Handwerkszeug für gute Kommunikation

Fotos zum Onlinekurs Grundlagen der Kommunikation im Projekt LidA

Teilnehmende: 28 erwachsene Berufstätige haben den Onlinekurs durchgelernt.
Worum geht es? Im Onlinetraining „Grundlagen der Kommunikation“ geht es um Handwerkszeug für kommunikative Fähigkeiten, die Ihnen das Leben in Alltag und Beruf leichter machen. Dazu gehören Techniken, um Gespräche empathisch zu führen, Konflikte souverän zu lösen und nonverbale Kommunikation zu deuten. Alles mithilfe interaktiver Übungen und praxisnaher Beispiele.
Dauer: 1,5 Stunden Zeit für das kompakte Onlinetraining. Die Lernenden können es selbst in Häppchen einteilen.
Lernzeitraum: Der erste Durchlauf war von Anfang Juli bis August 2020. Die Einbindung des Lernangebots in LidA-Lernpfade ist in Planung.
Teilnahmegebühren: Die Teilnahme war kostenfrei, da der Kurs innerhalb des BMBF-Forschungsprojektes LidA entwickelt und erprobt wurde.

4. Konsortialtreffen

Das vierte Konsortialtreffen fand am 16. Juni 2020 nicht wie geplant an der Uni Ulm statt, sondern virtuell und dafür in verkürzter Form. 31 LidA-Beteiligte und an LidA Interessierte tauschten sich zur Projekt-Halbzeit über den aktuellen Stand und geplante Vorhaben aus.

Krise – nicht für uns
Vielleicht haben wir einen Vorsprung, weil bei LidA die Arbeitsausrichtung bereits im Projektnamen steckt – digitalisierte Arbeitswelt. Jedenfalls konnte uns auch die weltweite Krise nicht bremsen, das Projekt voranzubringen. Über virtuelle Konferenzen – unzählbar – arbeitete das deutschlandweit verstreute Team weiter an Themen wie:

  • LidA-Kompetenzkatalog erweitern und mit weiteren neuen Berufsrollen zusammenbringen,
  • die Prozess-Darstellung und -Vorstellung des Kompetenznavigators verfeinern, was wiederum in allen Bereichen neue Fragestellungen brachte,
  • Self-Assessment des Lerners – um neue berufliche Perspektive zu erhalten und für sich passende neue Berufsziele zu finden
  • individualisierte Darstellung des Lernpfades – um Lerner zu motivieren und den Lernerfolg zu steigern

Mit ungebremst hoher Motivation steigen wir ein in die zweite Halbzeit des Projektes. Mit LidA – Lernen in der digitalisierten Arbeitswelt sind wir zur richtigen Zeit am richtigen Platz.

Das Projekt LidA war Thema des Learntec-Vortrags 2020 von Gerd Duffke von Trumpf GmbH 6 Co. KG

Maßgeschneiderte Lernszenarien – Learntec-Vortrag am 29.01.2020

Worin liegt der Mehrwert von LidA? Gerd Duffke von Trumpf erklärt beim Learntec-Vortrag:

„TRUMPF war, ist und möchte auch in Zukunft Innovationsführer in seinen Märkten sein. Die Digitalisierung bringt Herausforderungen und Chancen für TRUMPF und seine Mitarbeiter mit sich. Sie verändert Arbeitsprozesse und Arbeitsorganisation, die technische Anbindung von Maschinen und Steuerungen und macht die Einführung neuer zusätzlicher IT-Systeme nötig.“

„Maßgeschneiderte Lernszenarien – Learntec-Vortrag am 29.01.2020“ weiterlesen

3. Konsortialtreffen

Am 26. November 2019 fand am FIR e. V. an der RWTH Aachen das dritte Konsortialtreffen des Verbundprojekts LidA statt.

Neben der Präsentation aktueller Arbeitsergebnisse, stand ein Workshop zum Thema „Kompetenznavigator“ im Mittelpunkt des dritten Konsortialtreffens. Alle Projektpartner waren zur Mitarbeit angehalten und lieferten anregende Aspekte rund um die Frage: „Wie kommt der Lernende zum Lernpfad?“. Auf Grundlage der Erfahrungen der Projektpartner Marke Volkswagen, Mauser & Co. GmbH und Trumpf GmbH & Co KG wurde für die drei Anwendungsfälle „Industrial Engineer“, „Service Techniker“ und „Abkannter“ gemeinsam überlegt welche Motive den Mitarbeitenden zum Lernen bewegen. Fragen wie: „Mit welchen Mitteln kann der Mitarbeitende zum Lernen motiviert werden? Wie wird der Mitarbeitende auf die Lernplattform und deren Lerninhalte aufmerksam? Wie werden die Lerninhalte und das Entwicklungspotential der Mitarbeitenden in Zukunft bestimmt?“, dienten als Grundlage einer spannenden Diskussion.